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Werkstatt Zukunft

TV-SENDUNG • WZ > NOVEMBER 2022

Nachhaltig veranstalten ist gut für's Klima

Dokumentation einer Workshopreihe von Creative Mass Oldenburg und Werkstatt Zukunft

Sendung

Hier finden Sie die Sendung unabhängig vom Sendetermin auf unserem YouTube-Kanal. Der Link führt zu YouTube und dort zum Video. Aus Gründen des Datenschutzes binden wir Videos nicht direkt auf der Seite ein.

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Workshops am 17. und 21. November 2022 – siehe unten
Sendetermin bei Oldenburg eins steht noch nicht fest

Thema und Gäste

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Veranstaltungen nachhaltig konzipieren und durchführen – Workshopreihe von Creative Mass Oldenburg in Kooperation mit Werkstatt Zukunft. Eine Dokumentation in Form von Interviews mit den Referentinnen Jasmine Klewinghaus und Mona Rieken sowie Teilnehmer:innen aus Kultur und Zivilgesellschaft

Referent:innen und Teilnehmer:innen der Workshopreihe im Gespräch darüber, wie Veranstaltungen nachhaltiger werden können und welches Potential Kooperationen in Oldenburg und umzu haben. Und dazu Einblicke in das aktuelle Theaterstück „Land unter“ der kulturetage (mit Schauspieler:innen des Uni-Theaters) zur Klimakatastrophe. Alle Beiträge können über die folgenden Links direkt ausgewählt werden.

Beiträge der Dokumentation

Intro + Anmoderation | Direktlink

Einblick 1 in das Theaterstück „Land unter“ der kulturetage | Direktlink

Mona Rieken (Nachhaltigkeitsberaterin) über die Workshopreihe | Direktlink

Jasmine Klewinghaus (Transformationmanagerin)  | Direktlink

Einblick 2 in das Theaterstück „Land unter“ der kulturetage | Direktlink

Katharina Semling (Vorstand Creative Mass)  | Direktlink

Bettina Stiller (kulturetage)  | Direktlink

Einblick 3 in das Theaterstück „Land unter“ der kulturetage | Direktlink

Mona Rieken (Dramaturgin) über Workshop 3 | Direktlink

Franziska Beck (Eine-Welt-Promotorin, Oldenburg handelt fair)  | Direktlink

Einblick 4 in das Theaterstück „Land unter“ der kulturetage | Direktlink

Judith Segerath (Botschafterin foodsharing Oldenburg)  | Direktlink

Ernst Schäfer (Rädchen für alle[s])  | Direktlink

Sebastian Specht (olegeno)  | Direktlink

Klaus Göckler (Cambio carsharing, Gemeinwohlökonomie)  | Direktlink

Abmoderation | Direktlink

Fazit von Mona Rieken | Direktlink

Einblick 5 in das Theaterstück „Land unter“ der kulturetage + Abspann | Direktlink

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Mona Rieken und Jasmine Klewinghaus begleiteten die vier Workshops als Referentinnen. Fotos Jörn Ewald

Vier Workshops – Ein Thema

Nachhaltig veranstalten. Das war das Thema der Workshopreihe von Creative Mass in Kooperation mit Werkstatt Zukunft. Angefangen hat die Reihe mit den Basics des nachhaltigen Handelns. Warum ist es überhaupt wichtig als Institution im Bereich der Kreativ- und Kulturbranche nachhaltig zu agieren und wie kann das konkret aussehen?

Die Referentinnen Mona Rieken und Jasmine Klewinghaus, die beide ebenfalls in der Kulturbranche tätig waren, führen die Teilnehmenden aus vielen unterschiedlichen Bereichen ein in die Notwendigkeit von nachhaltigem Veranstalten und geben den Teilnehmenden ganz praktische Tipps: Sind die Scheinwerfer auf den Bühnen der Theater schon auf LED umgerüstet?

Woher wird der Strom bezogen? Wie viele Kühlschränke gibt es im Backstagebereich? Das Besondere in der Kultur- und Kreativbranche: Hier gibt es bisher nicht wie bei Unternehmen aus anderen Branchen Vorgaben, die zwangsläufig zur Erreichung der Klimaschutzziele eingehalten werden müssen.

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Barthel Pester im Gespräch mit Akteur:innen der Zivilgesellschaft zu den Themen der Workshopreihe

Konkret durchstarten und seinen Betrieb oder sein Projekt nachhaltiger gestalten kann man am besten mit den sogenannten „Low Hanging Fruits“ - Aufgaben, die schnell und unkompliziert umsetzbar sind und direkt ein Erfolgserlebnis geben. Denn die beiden Transformationsmanagerinnen sagen, es sei hilfreich, nicht sofort die Maßnahmen umzusetzen, die zwar das größte Einsparpotenzial haben, aber aufwendig realisierbar sind.

Besser sei ein niedrigschwelliger und einfacher Einstieg, der schnell sichtbare Erfolge zeigt. In der ersten Werkstatt hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit konkrete Nachhaltigkeitskonzepte für ihre Unternehmen zu erarbeiten und herauszufinden, was für sie einfache Einstiegsaufgaben sein können. Während das bei dem einen die Wasserperlatoren zum Einsparen von bis zu 90 % Wasser sind, ist es bei dem anderen vielleicht der Bau eines Hochbeets gemeinsam mit dem gesamten Team. Aus der ersten Werkstatt geht niemand ohne Ideen für ein praktisches Nachhaltigkeitskonzept.

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„Transformation ist Teamsport“. Um etwas zu verändern, braucht es immer mehrere Menschen, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Das gilt sowohl innerhalb des eigenen Teams, als auch übergreifend innerhalb der Stadt oder der Region. Bei der Erreichung konkreter Ziele sei es immer wichtig mit einer Vision fürs Unternehmen zu starten und möglichst das gesamte Team z.B. in Form eines Kick-Off Treffens mit ins Vorhaben hineinzunehmen.

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Herauszufinden, wer schnell für das Thema Nachhaltigkeit im Team zu begeistern ist, ist für die längerfristige Umsetzung der Ziele wichtig. Um Synergien innerhalb von Oldenburg auszumachen, gab es in der Werkstatt 2 die Möglichkeit sich mit anderen Akteuren der Nachhaltigkeit zu vernetzen. Klar wurde die bereits starke Vernetzung innerhalb der unterschiedlichen Initiativen, aber auch die großen Potentiale an neuen Kooperationen.

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Insgesamt war die Workshopreihe ein weiterer Schritt in Oldenburg hin zu mehr Nachhaltigkeit innerhalb der Stadt. Menschen aus vielen verschiedenen Bereichen sind mit neuen Ideen oder sogar ganzen Konzepten nach Hause gegangen und wissen jetzt konkreter, wie Nachhaltigkeit bei ihnen funktionieren und umgesetzt werden kann.

Programm der Workshopreihe als PDF-Datei herunterladen | Programm

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Lina Besethal führt als Moderatorin durch die Sendung

Nachhaltige Aktionen für's Klima

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Kerzen auf dem Rathausmarkt erinnern an Klima-Flüchtlinge: Aktion der Klima-Allianz Oldenburg im Jahr 2011. Die gleichen Kerzen brannten bei der Aktion „Lützerath bleibt“ der Students for Future auf dem Julius-Mosen-Platz im November 2022 und bei weiteren zwischenzeitlichen Aktionen – auch das ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Foto Andreas Büttner

Die Sendereihe

Werkstatt Zukunft produziert monatlich eine TV-Sendereihe, die bei Oldenburg eins und bei weiteren Bürgersendern ausgestrahlt wird. Über unsere Website und unseren YouTube-Kanal sind unsere Videos zeitlich und räumlich unbegrenzt zu sehen.

Ein Projekt von Creative Mass Oldenburg gemeinsam mit Werkstatt Zukunft

Gefördert durch die Stadt Oldenburg

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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit Creative Mass Oldenburg e.V. sowie mit Oldenburg eins und weiteren Bürgersendern.


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