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THEMEN > FRIEDEN – GERECHTIGKEIT – EINE WELT

Louisa Schneider zum Klimawandel

Ein neues Verhältnis zur Erde durch die Begegnung mit indigenen Kulturen – etwa den Yanomami im Amazonasgebiet

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Louisa Schneider ist Autorin, Klimajournalistin, Influencerin und Ökofeministin. Sie ist für Greenpeace zum Klima gereist, zu den Kipppunkten unserer Erde. In Regionen, in denen der Klimawandel bereits spürbar ist: In die Sahelzone Senegals, den Amazonas Brasiliens, die Eislandschaften Grönlands und viele weitere Regionen der Erde. Ihre Begegnungen mit Indigenen wie den Yanomami, eine der größten Volksgruppen im Amazonas-Gebiet Brasiliens, haben uns besonders interessiert, da Anna Polášek in den Workshoptagen in Oldenburg darüber unter dem Motto „Wenn die Erde heilig ist“ bereits berichtet hat.

Die Krise kennt keine Grenzen

Grad° jetzt kommt es auf indigene Weisheit und globale Nachhaltigkeit an: Das passt gut zu Louisa Schneider, der Autorin, Klimajournalistin, Influencerin und auch Ökofeministin. Denn Louisa ist für Greenpeace zum Klima gereist, meint, zu den Kipppunkten unserer Erde. In Regionen, in denen der Klimawandel bereits spürbar ist: In die Sahelzone Senegals, den Amazonas Brasiliens, die Eislandschaften Grönlands und die faszinierende Unterwasserwelt der Galapagos-Inseln und australischen Korallenriffe.

Mit spannenden Bildern und bewegenden Geschichten zeigt sie, wie eng Mensch und Natur miteinander verbunden sind und wie viel die Menschheit verliert, wenn sie nicht handelt. Die Reportage über die Reise zum Klima zeigt auch die Schattenseiten des Klimawandels: Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und das Auftauen des Permafrosts.

Es ist schon verrückt: Der schwedische Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström, hat 2023 beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos eindringlich vor den Folgen des Klimawandels gewarnt: „This is a planetary crisis“, hat er gesagt, doch Folgen sind daraus kaum abgeleitet worden. Der fossile Lebenswandel verschärft sich vielmehr.

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Begegnung mit indigenen Kulturen

Insofern sind Louisa Schneiders Begegnungen mit Indigenen wie z.B. den Yanomami, eine der größten indigenen Volksgruppen im Amazonas-Gebiet Brasiliens, schon sehr interessant: Wenn die Erde heilig ist – Für uns ist Religion die Erde, auf der wir leben – Wo sind unsere Grenzen des Verstehens von indigenen Völkern, was ist „lernen von“ und was ist kulturelle Aneignung?

Wie können wir respektvoll und achtsam von anderen Kulturen eher interpretieren denn lernen, welchen Einfluss könnte es auf die Wirtschaft im globalen Zusammenhang haben, wenn wir ein neues Verhältnis zur Erde begründen, vielleicht geprägt von Achtsamkeit und Dankbarkeit? Das sind Gedanken, die sich Schüler:innen unseres Projektes zu „Nachhaltig wirtschaften – global und gerecht“ im 10 Jahrgang der Freien Waldorfschule gemacht haben.

Verlockend ist auch der Gedanke, die Mutmaßung Anna Polášeks: Warum indigener Aktivismus weiterdenkt als westlicher Klimaschutz.

Einige Tage nach dem Workshop der Klasse mit Anna war Louisa in Oldenburg und hat mit zwei Schülerinnen aus der 10. Klasse gesprochen. Hier stellen wir das Projekt mit Anna vor:

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„Wenn die Erde heilig ist“. Anna Polášek, Wald­wissenschaftlerin + Louisa Schneider, Journalis­tin: Aktivistinnen im Gespräch mit Schüler:innen der Freien Waldorfschule Oldenburg über Nachhaltigkeit, unser Verhältnis zur Natur und einen neuen Blick auf Wirtschaft und Verant­wortung. September 2026 | Themenseite

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Nachhaltiges Wirtschaften – global und gerecht: Alle Videos aus unserem Projekt im Überblick

Hier stellen wir euch die bereits veröffentlichten Videos aus unserem Projekt vor. Insgesamt planen wir in den Jahren 2026 bis 2027 dreizehn Schulprojekte und schulübergreifend Einzelbeiträge aus unserer Netzwerkarbeit – siehe unten.

Perspektivwechsel – Projektwoche 2026 der Freien Waldorfschule Oldenburg

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Kumar Ashish – Nepal. Kumar Ashish ist in Ne­pal und Indien zu Hause und lädt uns ein, die Frage globaler Gerechtigkeit aus der Sicht Asiens in den Blick zu nehmen. „Perspektiv­wechsel“ ist ein Projekt im Rahmen der Ober­stufen-Projektwoche der Freien Waldorfschule Oldenburg. Juni 2026 | Themenseite

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Thamie Ndunana und Laila Qarbi – Südafrika. Zu Gast aus Südafrika von der NGO Masifunde ist Thamie Ndunana und Laila Qarbi aus Her­ford, die Politikwissenschaft und Soziologie stu­diert hat. Laila geht dann für drei Monate zu Masifunde. Sie berichten über ihr Projekt im ASA-Programm. Juni 2026 | Themenseite

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Juan José Trujillo – Kolumbien. Juan ist zwi­schen Kaffeepflanzen groß geworden und hat dort, in den kolumbianischen Anden, ein großes Wissen über den Kaffeeanbau und das Zusam­menspiel zwischen Natur und Bauern erlangt. Er möchte alle Prozesse optimieren und nach­haltig gestalten. Juni 2026 | Themenseite

„Wenn die Erde heilig ist“ – Nachhaltigkeit global: Freie Waldorfschule Oldenburg

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„Was bedeutet dir Natur? Natur ist alles – schon wenn wir grüne Bäume sehen, bedeutet das für uns Ruhe. Ihr Studium Waldwissen­schaften und Naturschutz bringt Anna in Politik und Aktivismus ein. Wissenschaft und Mensch­lichkeit sind die Grundwerte der gelernten Krankenschwester. August 2026 | Themenseite

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Klima schützen – Indigene Weisheit hilft. Schüler:innen fragen Anna Polášek: Du hast dich mit dem indigenen Volk der Yanomami im Amazonas-Regenwald beschäftigt. Wie sehen sie die Natur? Blick auf eine Kultur, die die Erde schützt aber selber vielfältig bedroht ist, etwa durch Goldgräber. August 2026 | Themenseite

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Natur schützen – Verbunden sein. „Wer bist du – was machst du?“ Anna Polášek: Ich nehme meinen Aktivismus mit in die Politik in Freiburg. Wir machen aber auch Aktionen wie Bäume gießen in der aktuellen Hitzeperiode. Nur wenn wir der Natur verbunden sind, können wir sie auch schützen. August 2026 | Themenseite

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„Mutter Erde“ und die Weltwirtschaft. Kann indigene Weisheit uns anregen, anders mit der Erde umzugehen? Kann uns das helfen, Klima­schutz und Nachhaltiges Wirtschaften im globa­len Kontext neu zu sehen? Anna Polášek zu einem neuen Blick auf „Mutter Erde“ und globa­le Gerechtigkeit. August 2026 | Themenseite

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Louisa Schneider zum Klimawandel. Louisa Schneider ist Autorin, Klimajournalistin, Influ­encerin und Ökofeministin. Sie ist für Green­peace zu den Kipppunkten unserer Erde ge­reist. Sie berichtet über die Yanomami, eine der größten indigenen Volksgruppen im Amazonas-Gebiet. September 2026 | Themenseite

Alle Beiträge stehen euch jetzt schon einzeln zur Verfügung, zusammen bringen wir sie in einer Dokumentation, die wir hier ankündigen – das braucht aber noch etwas Zeit. Die Themenseite ist fertig und berichtet ausführlich über das Projekt mit Anna Polášek.

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„Wenn die Erde heilig ist“. Anna Polášek, Wald­wissenschaftlerin + Louisa Schneider, Journalis­tin: Aktivistinnen im Gespräch mit Schüler:innen der Freien Waldorfschule Oldenburg über Nachhaltigkeit, unser Verhältnis zur Natur und einen neuen Blick auf Wirtschaft und Verant­wortung. September 2026 | Themenseite

Nachhaltiges Wirtschaften – Netzwerkprojekte schulübergreifend

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Staatssekretär Johann Saathoff, BMZ. Die Ent­wicklungszusammenarbeit steht vor histori­schen Einschnitten: Weltweit werden Mittel ge­kürzt obwohl der Bedarf an Hilfe für Hungerbe­kämpfung, Gesundheitsversorgung und Er­nährungssicherheit wächst. Schüler:innen im Gespräch mit ihm. Juni 2026 | Themenseite

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Maruan Florencio – Brasilien. Maruan ist Sänger, Komponist und Interpret, der den Reggae als Ausdrucksform und als Verbindung zum Publikum nutzt. Beruflich schützt er die natürlichen Grundlagen seiner Heimatregion durch die Leitung eines Netzwerkes von Kläranlagen. Juni 2026 | Themenseite

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Malak Kadour – Zwischen Hin und Her. Malak im Gespräch über ihre Flucht aus Syrien im Al­ter von acht Jahren, ihr Buch und die Bühnen­fassung dazu mit den Schauspielerinnen Veronique Coubard und Paulina Hobratschk und mit ihrem Vater. Malaks Bruder Aram moderiert. September 2026 | Themenseite

Die Sendereihe

Werkstatt Zukunft produziert monatlich eine TV-Sendereihe, die bei Oldenburg eins und bei weiteren Bürgersendern ausgestrahlt wird. Über unsere Website und unseren YouTube-Kanal sind unsere Videos zeitlich und räumlich unbegrenzt zu sehen.

Förderer „Nachhaltiges Wirtschaften – global und gerecht“

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Gefördert durch Engagement Global... | Website

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...mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | Website

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...und durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung | Website

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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit Schulen in Oldenburg und im gesamten Nordwesten sowie mit Oldenburg eins und weiteren Bürgersendern.


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